ADHS-Stärken bei Erwachsenen: Was Betroffene selbst nennen und was der Vergleich zeigt

Kurz gefasst

Als ihre Stärken nennen Erwachsene mit ADHS vor allem Kreativität, Energie, Flexibilität, soziale und kognitive Fähigkeiten. Das zeigt eine niederländische Studie mit 206 Befragten (Schippers et al., 2022).

Im direkten Vergleich mit Menschen ohne ADHS bleiben davon vor allem Hyperfokus, Kreativität, Humor und Spontaneität. Der Artikel ordnet ein, was belegt ist und was das für Berufswahl und Führung heißt.

ADHS-Stärken bei Erwachsenen: Vom Defizit-Blick zur Ressourcen-Perspektive

Über ADHS wird meist in Defiziten gesprochen: unkonzentriert, impulsiv. Fragt man Erwachsene mit ADHS selbst, erzählen sie auch von dem, was gut läuft. Genau das hat ein niederländisches Forschungsteam getan (Schippers et al., 2022) – um diese Studie geht es in der Podcast-Folge mit Walter Marinelli und in diesem Artikel.

Vorweg, weil es oft anders dargestellt wird: Die Studie zeigt, welche Stärken Menschen mit ADHS an sich wahrnehmen. Ob sie diese Eigenschaften stärker haben als andere, hat sie nicht gemessen. Dazu gibt es inzwischen eine Folgestudie, und die fällt nüchterner aus. Was Tests, Labor und Registerdaten zu ADHS-Stärken im Beruf zeigen, steht im Artikel ADHS-Stärken im Beruf: belegt oder berichtet. Hier geht es um das Selbstbild.

Die fünf Stärken-Themen der Studie auf einen Blick

ThemaWas Befragte nennen (Nennungen bei 206 Personen)Vergleich mit Menschen ohne ADHS
Kreativitätkreativ (159), Verbindungen sehen (41)kreativ: höher eingeschätzt
Dynamikenergiegeladen (63), begeistert (52), getrieben (34)bei diesen drei Begriffen kein Unterschied
Flexibilitätflexibel (31), spontan (25), schnell umschalten (18)spontan: höher; flexibel und umschalten: kein Unterschied
Sozial-emotionale Fähigkeitenempathisch (44), Humor (25), Gerechtigkeitssinn (12)Humor: höher; Empathie: kein Unterschied
Kognitive FähigkeitenHyperfokus (42), schnelles Denken (21)Hyperfokus: höher; schnelles Denken: kein Unterschied

Die Nennungen stammen aus Schippers et al. (2022), der Vergleich aus Hargitai et al. (2025).

Die Studie hinter den Stärken: Schippers et al. (2022)

Methodik: eine offene Frage an 206 Erwachsene

Befragt wurden Mitglieder einer niederländischen Organisation für Menschen mit ADHS, Dyslexie und Dyskalkulie. Sie beschrieben in eigenen Worten, was sie an ihrem ADHS positiv erleben. Aus den Antworten von 206 Erwachsenen bildete das Team 116 Codes; die 54 häufigsten ordnete es zu 13 Unterthemen und fünf Themen. Eine Fokusgruppe mit sechs weiteren Personen mit ADHS hat die Ergebnisse anschließend diskutiert und bestätigt.

Grenzen der Studie

Die Autor:innen benennen die Grenzen selbst. Es sind Selbstauskünfte. Von 1.326 angeschriebenen Mitgliedern haben 346 geantwortet, also rund ein Viertel, und 63 Prozent der ausgewerteten Befragten waren Frauen. Wer in einer Selbsthilfeorganisation aktiv ist und einen Fragebogen zu positiven Seiten ausfüllt, ist vermutlich nicht repräsentativ für alle Menschen mit ADHS.

Am deutlichsten ist ein Satz aus der Diskussion der Studie: Sie liefere keinen Beleg dafür, dass Menschen mit ADHS tatsächlich getriebener, empathischer oder humorvoller sind als Menschen ohne ADHS.

Was der Vergleich mit Menschen ohne ADHS zeigt

Diesen Vergleich hat ein Team unter Beteiligung derselben Arbeitsgruppe nachgeliefert. 200 Erwachsene mit und 200 ohne ADHS schätzten ein, wie sehr die 25 häufigsten Stärken auf sie zutreffen (Hargitai et al., 2025). Bei zehn Stärken lag die ADHS-Gruppe vorn, darunter Hyperfokus, Kreativität, Humor und Spontaneität. Bei 14 gab es keinen Unterschied, bei Ausdauer lag die Vergleichsgruppe vorn. Auch das sind Selbsteinschätzungen.

Für beide Gruppen galt: Wer die eigenen Stärken kennt, berichtet höheres Wohlbefinden und bessere Lebensqualität. Das ist ein Zusammenhang aus einer Momentaufnahme – und trotzdem der Teil, mit dem sich in der Praxis am meisten anfangen lässt.

Die fünf Stärken-Themen im Detail

1. Kreativität

„Kreativ“ war mit 159 Nennungen der häufigste Begriff. In Tests ist das Bild gemischter, als oft behauptet wird. Eine Übersicht über 31 Studien fand erhöhtes divergentes Denken – viele ungewöhnliche Lösungen für ein Problem – vor allem bei Menschen mit ADHS-Zügen ohne Diagnose. Bei klinisch diagnostizierter ADHS zeigte es sich nicht, bei kreativen Leistungen im echten Leben schnitten Menschen mit Diagnose und Menschen mit ADHS-Zügen gut ab (Hoogman et al., 2020).

In einer Einzelstudie waren Erwachsene mit ADHS-Diagnose besser darin, ungewöhnliche Verwendungen für Alltagsgegenstände zu erfinden, und schlechter darin, die eine richtige Lösung zu finden (White & Shah, 2006).

Für dich als Führungskraft heißt das: Viele Menschen mit ADHS erleben sich selbst als kreativ. Ob Ideenphasen und Konzeptarbeit jemandem liegen, klärst du im Einzelgespräch. Für das Ausarbeiten und Abschließen planst du eine zweite Person oder eine feste Struktur ein.

2. Dynamik und Energie

Energiegeladen (63 Nennungen), begeistert (52), getrieben (34): So beschreiben sich viele Befragte. Im Vergleich mit Menschen ohne ADHS zeigte sich bei diesen Eigenschaften kein Unterschied. Für die einzelne Person bleibt es eine Ressource, als Besonderheit von ADHS taugt es nach diesen Daten kaum.

Oft wird auch Resilienz zu den ADHS-Stärken gezählt. In der Studie kam sie auf drei Nennungen, „stressresistent“ auf 17. Als Thema taucht Resilienz in Interviews mit sechs beruflich erfolgreichen Männern mit ADHS auf (Sedgwick et al., 2019) – für „häufig“ reicht das nicht.

3. Flexibilität und Spontaneität

Flexibel (31 Nennungen), spontan (25), schnell im Umschalten (18): Auch das berichten Befragte von sich. Im Gruppenvergleich blieb davon die Spontaneität als Unterschied. In Leistungstests zu exekutiven Funktionen, zu denen das Umschalten gehört, schneiden Kinder und Jugendliche mit ADHS im Schnitt schwächer ab (Willcutt et al., 2005). Sich als flexibel zu erleben und in einem Test schnell umzuschalten, sind offenbar zwei verschiedene Dinge.

Die Vorstellung, Menschen mit ADHS kämen emotional schneller wieder auf die Beine, passt ebenfalls schlecht zur Forschung. Eine Metaanalyse über 13 Studien fand deutlich mehr Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation als in den Vergleichsgruppen (Beheshti et al., 2020).

4. Sozial-emotionale Fähigkeiten: Empathie, Humor, Gerechtigkeitssinn

Empathie kam auf 44 Nennungen, Humor auf 25 und ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn auf 12. Beim Humor lag die ADHS-Gruppe auch im Vergleich vorn. Bei Empathie gab es keinen Unterschied, und eine frühere Studie fand bei Erwachsenen mit ADHS-Zügen etwas geringere emotionale Empathie (Groen et al., 2018).

Zum Gerechtigkeitssinn gibt es eine kleine Pilotstudie. Erwachsene mit ADHS reagierten darin empfindlicher auf Ungerechtigkeit, die anderen widerfährt oder von der sie selbst profitieren (Schäfer & Kraneburg, 2015).

Für dich als Führungskraft heißt das: Wenn jemand mit ADHS Unfairness im Team anspricht, lohnt es sich hinzuhören. Ein ganzes Persönlichkeitsprofil lässt sich daraus nicht ableiten.

5. Kognitive Fähigkeiten: Hyperfokus und schnelles Denken

Hyperfokus ist die Stärke mit dem deutlichsten Unterschied im Gruppenvergleich. Er kam auf 42 Nennungen. In zwei weiteren Stichproben mit 251 und 372 Personen ging stärkere ADHS-Symptomatik mit häufigerem Hyperfokus einher (Hupfeld et al., 2019). Gemeint ist eine Phase tiefer Konzentration auf etwas, das dich interessiert, in der du Zeit und Umgebung ausblendest. Einheitlich definiert ist der Begriff in der Forschung bisher nicht (Ashinoff & Abu-Akel, 2021). Mehr dazu steht im Artikel Hyperfokus bei ADHS.

Schnelles Denken kam auf 21 Nennungen, im Vergleich zeigte sich kein Unterschied. Daneben steht ein gut belegtes Defizit: Das Arbeitsgedächtnis ist bei Erwachsenen mit ADHS im Schnitt schwächer, das zeigt eine Metaanalyse über 38 Studien (Alderson et al., 2013). Hyperfokus am Vormittag und ein vergessenes Meeting am Nachmittag schließen einander nicht aus.

Von ADHS-Stärken zu Karriereerfolg

ADHS und Unternehmertum

Menschen mit mehr ADHS-Symptomen sind etwas häufiger selbstständig. In einem schwedischen Zwillingsregister mit 7.208 Personen hing eine höhere Symptomzahl mit einer leicht höheren Chance auf Selbstständigkeit zusammen (Odds Ratio 1,13). In einer zweiten Stichprobe derselben Studie ließ sich das nur für Hyperaktivität bestätigen. Der Effekt hing an der Hyperaktivität, für Unaufmerksamkeit zeigte er sich nicht (Verheul et al., 2016). In einer Befragung von 9.869 niederländischen Studierenden hatten jene, die eine ADHS-Diagnose angaben, häufiger Gründungsabsichten und waren häufiger dabei zu gründen (Lerner et al., 2019).

Häufiger heißt nicht erfolgreicher. In einer US-Stichprobe mit 7.905 Personen ging bei 50- bis 65-Jährigen eine um eine Standardabweichung höhere genetische ADHS-Neigung mit 32 Prozent höheren Odds für Selbstständigkeit einher und mit 5 Prozent weniger Jahreseinkommen (Patel et al., 2021).

Berufswahl: Was sich aus den Stärken ableiten lässt

Ob Stärkenwissen die Berufswahl verändert, ist bisher nicht untersucht. In der Schippers-Studie hing die Zahl genannter Stärken auch nicht damit zusammen, ob jemand in Arbeit war.

Was die Daten hergeben: Wer die eigenen Stärken kennt und nutzt, berichtet mehr Wohlbefinden. Für die Berufswahl ist das ein brauchbarer Ausgangspunkt. Frag dich, bei welchen Aufgaben du in den Hyperfokus kommst und wo deine Ideen gefragt sind – und wie viel Routine und Verwaltung die Stelle daneben verlangt.

Die Kehrseite nicht vergessen

Aus der Fokusgruppe der Studie stammt der Satz: Die positiven Seiten löschen die negativen nicht aus.

Die Zahlen dazu sind deutlich. In einer klinischen Stichprobe mit 414 Erwachsenen mit ADHS waren 24 Prozent in Arbeit, in der Vergleichsgruppe 79 Prozent (Halmøy et al., 2009). Je nach Studie haben 19 bis 53 Prozent der Erwachsenen mit ADHS zusätzlich eine Depression (Katzman et al., 2017).

Gibt es Berufe, die zu ADHS passen?

Listen mit „idealen Berufen für ADHS“ sind beliebt und unbelegt. Eine schwedische Registerstudie mit 6.030 jungen Beschäftigten, die als Erwachsene eine ADHS-Diagnose bekamen, fand mehr Tage mit Arbeitslosigkeit, Krankenstand oder Invaliditätspension als in der Vergleichsgruppe – in allen Branchen ähnlich (Gémes et al., 2022).

Sinnvoller als die Branche ist der Blick auf die konkrete Stelle: wie viel Abwechslung und Spielraum für eigene Ideen sie bietet und wie viel Verwaltung daran hängt.

Für dich als Führungskraft gilt dasselbe in die andere Richtung. Frag ein Teammitglied mit ADHS, welche Aufgaben ihm liegen und was es dafür braucht. Aus der Diagnose lässt sich das nicht ablesen.

Psychoedukation: die eigene ADHS verstehen

Die Diagnose kann entlasten. In einer Interviewstudie mit 21 Personen nannten alle bis auf eine Person wichtige positive Folgen, etwa die Hälfte auch negative, und niemand bereute die Abklärung (Hansson Halleröd et al., 2015).

Psychoedukation heißt in diesem Zusammenhang: wissen, was ADHS ist, woher die eigenen Schwierigkeiten kommen und was gut funktioniert. Für Führungskräfte und HR ist das genauso relevant, weil eine reine Defizitliste wenig darüber sagt, wo jemand gut eingesetzt ist.

Tabelle mit den fünf Stärken-Themen von Erwachsenen mit ADHS, der Zahl der Nennungen und dem Ergebnis im Vergleich mit Menschen ohne ADHS.

Was du aus der Studie mitnehmen kannst

Erwachsene mit ADHS sehen an sich eine Reihe von Stärken, und einige davon – Hyperfokus, Kreativität, Humor – bestehen auch im Vergleich mit Menschen ohne ADHS. Mit objektiven Tests sind sie bisher kaum geprüft, und „neurobiologisch begründet“ sind sie nach heutigem Stand nicht.

Für dich heißt das: Nimm die Liste als Fragenkatalog an dich selbst. Welche dieser Stärken erkennst du bei dir, und wo in deinem Arbeitsalltag kommen sie vor?

Quellen

  • Alderson, R. M., Kasper, L. J., Hudec, K. L. & Patros, C. H. G. (2013). Attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD) and working memory in adults: A meta-analytic review. Neuropsychology, 27(3), 287–302. https://doi.org/10.1037/a0032371
  • Ashinoff, B. K. & Abu-Akel, A. (2021). Hyperfocus: the forgotten frontier of attention. Psychological Research, 85(1), 1–19. https://doi.org/10.1007/s00426-019-01245-8
  • Beheshti, A., Chavanon, M. L. & Christiansen, H. (2020). Emotion dysregulation in adults with attention deficit hyperactivity disorder: a meta-analysis. BMC Psychiatry, 20(1), 120. https://doi.org/10.1186/s12888-020-2442-7
  • Gémes, K., Björkenstam, E., Rahman, S., Gustafsson, K., Taipale, H., Tanskanen, A. et al. (2022). Occupational Branch and Labor Market Marginalization among Young Employees with Adult Onset of Attention Deficit Hyperactivity Disorder—A Population-Based Matched Cohort Study. International Journal of Environmental Research and Public Health, 19(12), 7254. https://doi.org/10.3390/ijerph19127254
  • Groen, Y., den Heijer, A. E., Fuermaier, A. B. M., Althaus, M. & Tucha, O. (2018). Reduced emotional empathy in adults with subclinical ADHD: evidence from the empathy and systemizing quotient. ADHD Attention Deficit and Hyperactivity Disorders, 10(2), 141–150. https://doi.org/10.1007/s12402-017-0236-7
  • Halmøy, A., Fasmer, O. B., Gillberg, C. & Haavik, J. (2009). Occupational Outcome in Adult ADHD: Impact of Symptom Profile, Comorbid Psychiatric Problems, and Treatment. Journal of Attention Disorders, 13(2), 175–187. https://doi.org/10.1177/1087054708329777
  • Hansson Halleröd, S. L., Anckarsäter, H., Råstam, M. & Hansson Scherman, M. (2015). Experienced consequences of being diagnosed with ADHD as an adult – a qualitative study. BMC Psychiatry, 15(1), 31. https://doi.org/10.1186/s12888-015-0410-4
  • Hargitai, L. D., Laan, E. L. M., Schippers, L. M., Livingston, L. A., Fairchild, G., Shah, P. et al. (2025). The role of psychological strengths in positive life outcomes in adults with ADHD. Psychological Medicine, 55, e278. https://doi.org/10.1017/S0033291725101232
  • Hoogman, M., Stolte, M., Baas, M. & Kroesbergen, E. (2020). Creativity and ADHD: A review of behavioral studies, the effect of psychostimulants and neural underpinnings. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 119, 66–85. https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2020.09.029
  • Hupfeld, K. E., Abagis, T. R. & Shah, P. (2019). Living “in the zone”: hyperfocus in adult ADHD. ADHD Attention Deficit and Hyperactivity Disorders, 11(2), 191–208. https://doi.org/10.1007/s12402-018-0272-y
  • Katzman, M. A., Bilkey, T. S., Chokka, P. R., Fallu, A. & Klassen, L. J. (2017). Adult ADHD and comorbid disorders: clinical implications of a dimensional approach. BMC Psychiatry, 17(1), 302. https://doi.org/10.1186/s12888-017-1463-3
  • Lerner, D. A., Verheul, I. & Thurik, R. (2019). Entrepreneurship and attention deficit/hyperactivity disorder: a large-scale study involving the clinical condition of ADHD. Small Business Economics, 53(2), 381–392. https://doi.org/10.1007/s11187-018-0061-1
  • Patel, P. C., Rietveld, C. A. & Verheul, I. (2021). Attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD) and Earnings in Later-Life Self-Employment. Entrepreneurship Theory and Practice, 45(1), 43–63. https://doi.org/10.1177/1042258719888641
  • Schäfer, T. & Kraneburg, T. (2015). The Kind Nature Behind the Unsocial Semblance. Journal of Attention Disorders, 19(8), 715–727. https://doi.org/10.1177/1087054712466914
  • Schippers, L. M., Horstman, L. I., van de Velde, H., Pereira, R. R., Zinkstok, J., Mostert, J. C. et al. (2022). A qualitative and quantitative study of self-reported positive characteristics of individuals with ADHD. Frontiers in Psychiatry, 13, 922788. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2022.922788
  • Sedgwick, J. A., Merwood, A. & Asherson, P. (2019). The positive aspects of attention deficit hyperactivity disorder: a qualitative investigation of successful adults with ADHD. ADHD Attention Deficit and Hyperactivity Disorders, 11(3), 241–253. https://doi.org/10.1007/s12402-018-0277-6
  • Verheul, I., Rietdijk, W., Block, J., Franken, I., Larsson, H. & Thurik, R. (2016). The association between attention-deficit/hyperactivity (ADHD) symptoms and self-employment. European Journal of Epidemiology, 31(8), 793–801. https://doi.org/10.1007/s10654-016-0159-1
  • White, H. A. & Shah, P. (2006). Uninhibited imaginations: Creativity in adults with Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder. Personality and Individual Differences, 40(6), 1121–1131. https://doi.org/10.1016/j.paid.2005.11.007
  • Willcutt, E. G., Doyle, A. E., Nigg, J. T., Faraone, S. V. & Pennington, B. F. (2005). Validity of the Executive Function Theory of Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder: A Meta-Analytic Review. Biological Psychiatry, 57(11), 1336–1346. https://doi.org/10.1016/j.biopsych.2005.02.006

Für dich persönlich gibt es das ADHS-Coaching, für Teams und Führungskräfte Neuroinklusion für Unternehmen. Erstgespräch anfragen →

Julie Simstich
Fachlich geprüft von Julie Simstich

Julie Simstich – Arbeitspsychologin und Klinische Psychologin in Fachausbildung, Organisationssoziologin mit Schwerpunkt Systemtheorie, TEDx-Speakerin, WKO/UBIT Expert Group Human Resources (Steiermark). Sie begleitet Unternehmen bei Neuroinklusion und arbeitet klinisch am PSY2 Institut Gleisdorf. Mehr über Julie → · LinkedIn

Schreibe einen Kommentar