Burnout-Prävention im Unternehmen

FÜR UNTERNEHMEN · BELASTUNG

Burnout-Prävention im Unternehmen: Belastung und Erholung messen

Viele Krankenstände oder hohe Belastung im Team? Meine Standortanalyse zeigt individuell, wie viel Energie jemand in die Arbeit gibt und wie viel Erholung zurückkommt.

Kurz gefasst

Die Standortanalyse ist ein von mir entwickelter Fragebogen, angelehnt an den AVEM. Er zeigt, wie viel Energie ein Mensch in die Arbeit steckt und wie viel Erholung und Resilienz ihm zur Verfügung steht. Er dient als Präventionsinstrument für Burnout und Rückzug von der Arbeit. Der Fragebogen ist validiert, die Ergebnisse werden in Stanine-Werten angegeben (neun Stufen, 5 ist der Durchschnitt). Die Zielgruppe sind Mitarbeitende und Führungskräfte. Ein anonymisierter Musterbericht liegt auf Anfrage vor. Der Fragebogen ist ein Screening und stellt keine Diagnose.

Wann ist die Standortanalyse sinnvoll?

Der Anlass ist oft ein Gefühl: Es gibt zu viele Krankenstände, oder die Belastung im Team ist hoch. Dann mache ich ein individuelles Angebot auf der Ebene der einzelnen Mitarbeitenden. An den Fragebogen koppele ich in der Regel eine bis zwei Coachingeinheiten. Die Analyse kann auch Teil eines größeren Prozesses sein, etwa einer Reorganisation.

Was misst die Standortanalyse?

Das Prinzip: Wie viel Energie gibt ein Mensch in die Arbeit, und wie viel bekommt er zurück? Der Fragebogen bildet diese Bilanz ab und zeigt, wo sie kippt.

Ergebnisse in Stanine-Werten lassen sich mit einer Vergleichsgruppe einordnen. Die Vergleichsgruppe besteht aus Mitarbeitenden und Führungskräften. Weitere Kennwerte zeige ich dir auf Anfrage. Einordnung, was gute Verfahren ausmacht, findest du im Abschnitt Gütekriterien.

Wie läuft die Standortanalyse ab?

  1. Auftragsklärung im gratis Erstgespräch: Anlass und Zielgruppe sowie die Frage, wer welche Ergebnisse sieht.
  2. Online-Fragebogen: Die Teilnehmenden haben ein bis zwei Wochen Zeit.
  3. Report: Ich erstelle ihn je nach Zeitplan in etwa einem Tag.
  4. Feedback: In der Regel erhält die Person, die den Fragebogen ausgefüllt hat, das Feedback. Was dein Unternehmen erfährt, legen wir vorab fest.
  5. Coaching: Eine bis zwei Einheiten schließen sich meist an.

Wenn Ergebnisse auf eine gesundheitliche Belastung hindeuten, empfehle ich eine fachliche Abklärung. Der Fragebogen ersetzt keine Diagnose.

Wie unterscheidet sich das von der Evaluierung psychischer Belastungen?

Die Evaluierung psychischer Belastungen betrachtet die Arbeitsbedingungen im Unternehmen. Die Standortanalyse betrachtet einzelne Personen und ihre Energiebilanz. Beide lassen sich kombinieren: Die Evaluierung zeigt, welche Bedingungen belasten, die Standortanalyse zeigt, wie das bei den Einzelnen ankommt.

Datenschutz und Grenzen

Die Daten dieses Fragebogens stehen der Gesundheit nah. Betriebsrat und Datenschutz klären wir deshalb vor dem Start. Betriebsrat und Datenschutz baue ich vor dem Start in den Ablauf ein. Wer welche Ergebnisse sieht, legen wir vorab fest und teilen es allen Teilnehmenden klar mit. Hintergrund und eine aktuelle Entscheidung der Datenschutzbehörde findest du im Abschnitt Datenschutz und Betriebsrat. Das ist keine Rechtsberatung.

Ich lehne Aufträge ab, bei denen Testergebnisse Kündigungen begründen oder Low-Performer-Listen füttern sollen. Auch das Aussortieren nach Krankenständen gehört dazu. Meine Grundhaltung: Die richtigen Menschen gehören an den richtigen Ort.

Häufige Fragen

Was misst die Standortanalyse?

Sie misst, wie viel Energie ein Mensch in die Arbeit gibt und wie viel Erholung und Resilienz ihm zur Verfügung steht. Sie dient als Präventionsinstrument für Burnout und Rückzug von der Arbeit und stellt keine Diagnose.

Wer erhält die Ergebnisse?

In der Regel erhält die Person, die den Fragebogen ausgefüllt hat, das Feedback. Was das Unternehmen erfährt, legen wir vor dem Start fest und teilen es allen Teilnehmenden klar mit.

Was kostet die Standortanalyse?

Für Unternehmen starten die Preise bei 49 € netto pro Person inklusive Report. Mit Coachingeinheiten kalkuliere ich nach der Auftragsklärung. Das Erstgespräch ist gratis.

Gibt es einen Musterbericht?

Ja, einen anonymisierten Musterbericht sende ich dir auf Anfrage.

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Autorin

Julie Simstich, MSc. ist Arbeitspsychologin und Klinische Psychologin in Fachausbildung. Sie ist seit über 13 Jahren in der Unternehmensberatung tätig, seit über 10 Jahren systemische Coachin und hat über 70 Unternehmen begleitet (Stand 08/2026). Sie hat einen Lehrauftrag zu Neurodivergenz an der Universität Graz und ist Mitglied der WKO/UBIT Expert Group HR Steiermark. Mehr über Julie Stand: Oktober 2026.

Die Belastung in deinem Team steigt?

Im gratis Erstgespräch klären wir, ob die Standortanalyse passt und wie wir sie einführen.