Kurz gefasst
Ein ADHS-Test aus dem Internet gibt dir auf die Frage „Habe ich ADHS?“ einen Hinweis, keine Diagnose. Für einen ersten Eindruck eignen sich drei Fragebögen, die auch in der klinischen Diagnostik eingesetzt werden: WURS-k, ADHS-SB und ASRS.
Eine Diagnostik ersetzen diese Testverfahren nicht. Auffällige Ergebnisse treffen häufig nicht zu. Die Diagnose stellen Fachleute, weil sie ähnliche Störungen ausschließen und Begleiterkrankungen erkennen müssen.
Angenommen, es ist kurz nach Mitternacht. Du hast heute den zweiten Termin der Woche vergessen und tippst „ADHS Test“ in die Suchleiste. Eine halbe Stunde und vier Online-Quizze später weißt du so viel wie vorher.
Klinische Psycholog:innen, Psychiater:innen und Psychotherapeut:innen arbeiten mit offiziellen ADHS-Testverfahren, wenn sie eine ADHS-Diagnose abklären. Drei davon sind weiter unten verlinkt. Gedacht sind sie eigentlich für Fachpersonen. Als erster ADHS-Selbsttest helfen sie dir trotzdem, einen Verdacht zu prüfen. Die Abklärung durch Fachleute ersetzen sie nicht.
Kurz zur Einordnung: Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine psychische Erkrankung, gekennzeichnet durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Die Symptome treten häufig schon in der Kindheit auf, viele Menschen erhalten die Diagnose aber erst als Erwachsene. ADHS kann das ganze Leben beeinträchtigen, von der Schule über die Arbeit bis zu Beziehungen. Die deutsche S3-Leitlinie sieht einen Behandlungsplan aus mehreren Bausteinen vor: Psychoedukation, psychosoziale und psychotherapeutische Hilfen und, je nach Schweregrad, Medikamente (AWMF, 2018).
Habe ich ADHS? So zeigt sich ADHS im Erwachsenenalter
ADHS wird meist mit Kindern in Verbindung gebracht. Auch Erwachsene können betroffen sein. Viele von ihnen bekommen erst nach Jahren eine genaue Diagnose, oft weil die Symptome in der Kindheit milder waren und niemandem aufgefallen sind.
Welche Symptome zeigt ADHS bei Erwachsenen?
Als Erwachsene:r mit ADHS fällt es dir womöglich schwer, bei einer Aufgabe zu bleiben. Du vergisst Termine oder Versprechen. Du kommst häufig zu spät.
Typisch sind auch Schwierigkeiten im Gespräch. Du beendest die Sätze anderer oder unterbrichst häufig.
Wie läuft die Diagnose von ADHS bei Erwachsenen?
Für die Diagnose bei Erwachsenen wird oft das DSM-5 herangezogen. Ab 17 Jahren verlangt es mindestens fünf Symptome in mindestens einem der beiden Bereiche: Unaufmerksamkeit oder Hyperaktivität und Impulsivität. Die Symptome müssen seit mindestens sechs Monaten bestehen (SAMHSA, 2016; Aslan et al., 2023).
Dazu kommen vier Bedingungen. Mehrere Symptome waren schon vor dem Alter von zwölf Jahren da. Mehrere Symptome zeigen sich in mindestens zwei Lebensbereichen, etwa zu Hause und bei der Arbeit. Die Symptome beeinträchtigen das soziale, schulische oder berufliche Leben deutlich. Und eine andere psychische Störung erklärt sie nicht besser.
Fünf angekreuzte Fragen in einem Selbsttest erfüllen diese Bedingungen noch lange nicht.
Wie viele Menschen haben ADHS?
Zahlen aus den USA
Das National Institute of Mental Health fasst für die Vereinigten Staaten drei große Erhebungen zusammen. Eine davon ist die National Survey of Children’s Health (NSCH) von 2011.
- 11 Prozent der Kinder im Alter von 4 bis 17 Jahren hatten nach Angaben ihrer Eltern schon einmal eine ADHS-Diagnose erhalten (NSCH, 2011).
- 8,7 Prozent der Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren erfüllten irgendwann in ihrem Leben die Kriterien für ADHS.
- 4,4 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 44 Jahren hatten aktuell ADHS. Die Lebenszeitprävalenz lag bei 8,1 Prozent.
Die Zahl für Kinder zählt nur Diagnosen, die tatsächlich gestellt wurden. Kinder, die nie abgeklärt wurden, kommen darin nicht vor. Die Werte für Jugendliche und Erwachsene stammen aus diagnostischen Interviews.
Zahlen aus Deutschland und Österreich
Jede Erhebung misst etwas anderes, deshalb steht bei jeder Zahl, wie sie zustande kam.
- Deutschland, Erwachsene: In einer repräsentativen Befragung von 1.655 Personen zwischen 18 und 64 Jahren lag die über Screening-Fragebögen geschätzte Häufigkeit bei 4,7 Prozent (de Zwaan et al., 2012). Eine ADHS-Diagnose in den Daten ihrer Krankenkasse hatten 2014 dagegen 0,4 Prozent der 18- bis 69-jährigen AOK-Versicherten (Bachmann et al., 2017).
- Österreich, Jugendliche: 5,2 Prozent der 10- bis 18-Jährigen erfüllten irgendwann in ihrem Leben die Kriterien für ADHS. Grundlage waren 3.615 Jugendliche aus Schulen und Interviews nach DSM-5. Am Screening davor nahmen nur 47,3 Prozent teil (Wagner et al., 2017).
Die Angaben zu Deutschland stammen aus den Zusammenfassungen der beiden Arbeiten. Eine bevölkerungsweite Erhebung für Erwachsene in Österreich war bei der Recherche für diesen Artikel nicht zu finden.
ADHS-Test: Welche Testverfahren gibt es? Eine Übersicht
Drei Fragebögen bilden den Kern: WURS-k, ADHS-SB und ASRS. Die ASRS gibt es in zwei Fassungen, beide stehen unten. Die Everyday Life Attention Scale und die Checkliste von Hirnzigartig ergänzen sie, sind aber keine ADHS-Tests.
Was heißt hier „offiziell“? Eine Zulassung oder ein Prüfsiegel ist damit nicht gemeint. Die drei Verfahren sind veröffentlicht und an Menschen mit und ohne ADHS geprüft. WURS-k und ADHS-SB gehören zu den Homburger ADHS-Skalen für Erwachsene (HASE), die ASRS entstand in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation. Eine Übersichtsarbeit zählt alle drei zu den gängigen Fragebögen der Diagnostik bei Erwachsenen (Aslan et al., 2023).
| Testverfahren | Wonach es fragt | Umfang | Auffällig ab |
|---|---|---|---|
| WURS-k | ADHS-Symptome in der Kindheit, im Rückblick | 25 Aussagen | 30 Punkten |
| ADHS-SB | Symptome im Erwachsenenalter nach den 18 Kriterien von DSM-IV und ICD-10 | 18 Fragen und 4 Zusatzfragen | Anzahl zutreffender Symptome nach DSM-IV bzw. ICD-10 |
| ASRS-v1.1 | Symptome der letzten sechs Monate nach DSM-IV | 18 Fragen, die ersten 6 als Kurz-Screener | 4 von 6 Fragen im Kurz-Screener |
| ASRS-5 | Symptome der letzten sechs Monate nach DSM-5 | 6 Fragen | 14 Punkten |
Zwei Kennzahlen tauchen bei jedem Test auf. Die Sensitivität sagt, wie viele Menschen mit ADHS der Test erkennt. Die Spezifität sagt, wie viele Menschen ohne ADHS er richtig als unauffällig einstuft. Steht unten „laut Zusammenfassung“, dann war von der Arbeit nur die Zusammenfassung zugänglich, der Volltext nicht.
Keiner der Bögen stellt eine Diagnose.
1. WURS-k – Wender Utah Rating Scale
Mit der WURS-k als Online-Test schätzt du als Erwachsene:r rückblickend ein, wie stark ADHS-Symptome in deiner Kindheit ausgeprägt waren. Gefragt wird nach dem Alter von etwa acht bis zehn Jahren. Du bewertest 25 Aussagen auf einer Skala von 0 bis 4. Die Prüfstudien arbeiten mit einem Grenzwert von 30 Punkten.
Geprüft wurde die deutsche Kurzform zuerst mit Männern als Vergleichsgruppe. Laut Zusammenfassung erkannte der Grenzwert 85 Prozent von 63 Erwachsenen mit ADHS, und 76 Prozent von 1.303 männlichen Kontrollpersonen blieben darunter (Retz-Junginger et al., 2003).
Meines Erachtens ist das der schwächste der hier vorgestellten Tests, vor allem für Frauen. Die WURS-k fragt neben Konzentration und Unruhe auch nach Wutanfällen, Trotz und Raufereien, während Mädchen und Frauen eher Aufmerksamkeitsprobleme und nach innen gerichtete Schwierigkeiten zeigen (Aslan et al., 2023). Das ist meine Einschätzung, kein Studienergebnis, und die Prüfstudie mit Frauen fällt günstiger aus.
Jetzt denkst du vielleicht: Dann lasse ich den Test als Frau gleich weg. So eindeutig ist es nicht. Eine Studie von 2007 hat die WURS-k an 69 Frauen mit ADHS und 97 Kontrollpersonen geprüft. Laut Zusammenfassung erkannte der Grenzwert von 30 Punkten 93 Prozent der Frauen mit ADHS, und 92 Prozent der Kontrollpersonen blieben darunter, derselbe Grenzwert wie bei Männern. Frauen beschrieben aus ihrer Kindheit aber mehr nach innen gerichtete Probleme, Männer mehr nach außen gerichtetes Verhalten (Retz-Junginger et al., 2007).
Der Rückblick auf die Kindheit hat Grenzen. Eine Nachuntersuchung mit zweimal 20 Erwachsenen nennt die Aussagekraft der WURS und ihrer Kurzformen laut Zusammenfassung eingeschränkt (Wolf et al., 2018). In der Diagnostik stützen deshalb Angaben von Angehörigen und alte Grundschulzeugnisse den Rückblick (Aslan et al., 2023).
Fällt dein Ergebnis unauffällig aus und der Verdacht bleibt, dann sprich ihn bei Fachleuten trotzdem an.
2. ADHS-Selbstbeurteilungsskala (ADHS-SB)
Die ADHS-Selbstbeurteilungsskala hat 18 inhaltliche Fragen und vier weitere zur Abklärung der Diagnose. Die 18 Fragen folgen den Diagnosekriterien von DSM-IV und ICD-10, du bewertest jede von 0 („trifft nicht zu“) bis 3 („schwer ausgeprägt“). Eine Zusatzfrage klärt, ob die Schwierigkeiten schon im Schulalter bestanden. Einen Summen-Grenzwert nennt das Formular nicht. Gezählt wird, wie viele Fragen mit mehr als 0 beantwortet sind. Das gleicht das Formular mit den Regeln von DSM-IV und ICD-10 ab, zum Beispiel mindestens sechs von neun Fragen zur Aufmerksamkeit. Die Entwickler:innen berichten laut Zusammenfassung je nach Grenzwert eine Sensitivität von 65 bis 88 und eine Spezifität von 67 bis 92 Prozent (Rösler et al., 2004). Land und Größe der Stichprobe stehen dort nicht.
3. Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS-v1.1)
Die ASRS-v1.1 ist auf Englisch und entstand zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation als Screening. Sie hat 18 Fragen entlang der Kriterien des DSM-IV zu den vergangenen sechs Monaten. Dunkel hinterlegte Felder zeigen bei jeder Frage, welche Antwort für einen Menschen mit ADHS „typisch“ wäre. Ab vier Kreuzen in den dunklen Feldern der ersten sechs Fragen ist laut Formular eine weitere Abklärung angezeigt.
Geprüft wurde dieser Kurz-Screener an 154 Personen aus einer Bevölkerungsstudie in den USA. Laut Zusammenfassung erkannte er 68,7 Prozent der Menschen mit ADHS und stufte 99,5 Prozent der Menschen ohne ADHS richtig ein (Kessler et al., 2005). Auf Deutsch gibt es ihn auf der ASRS-Seite der Harvard Medical School.
Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS-5)
Die ASRS-5 ist die Fassung der ASRS für das DSM-5. Sie hat sechs Fragen zu den vergangenen sechs Monaten, die du auf einer fünfstufigen Skala von „nie“ bis „sehr oft“ beantwortest. Gefragt wird nach Aufmerksamkeit im Gespräch, Unruhe, Aufschieben und Ordnung im Alltag. Die Antworten werden je Frage unterschiedlich gewichtet, ab 14 Punkten gilt das Screening als auffällig. Die Fragen stehen in der Originalarbeit, für die Verwendung des Bogens verlangt die ASRS-Seite der Harvard Medical School eine Anfrage.
In den USA erkannte die ASRS-5 in zwei Bevölkerungsstichproben mit 119 und 218 Personen 91,4 Prozent der Menschen mit ADHS, und 96,0 Prozent der Menschen ohne ADHS blieben unauffällig (Ustun et al., 2017). Die deutsche Fassung kam bei 262 Patient:innen aus Hausarztpraxen und einer ADHS-Ambulanz in Deutschland auf 95,6 Prozent Sensitivität und 72,3 Prozent Spezifität. Die Autor:innen warnen vor zu viel Vertrauen in ein auffälliges Ergebnis (Ballmann et al., 2022).
Auch die ASRS-5 ersetzt keine Diagnose durch Ärzt:innen oder Psycholog:innen.

Was ergänzt die drei Testverfahren?
Zwei weitere Hilfen stehen neben den drei Testverfahren. ADHS-Tests sind sie nicht.
Everyday Life Attention Scale (ELAS)
Die Everyday Life Attention Scale (ELAS) ist ein Fragebogen zur Aufmerksamkeit im Alltag, veröffentlicht von einer Forschungsgruppe der Universität Groningen (Groen et al., 2019). Sie fragt nach neun Alltagssituationen, vom Lesen über Gespräche bis zum Autofahren. Für jede schätzt du ein, wie gut du Aufmerksamkeit halten, bündeln und teilen kannst und wie motiviert du bist. Einen Grenzwert für ADHS nennt die Zusammenfassung der Arbeit nicht. Der Fragebogen steht laut Blog der Universitätsbibliothek Groningen im Anhang des Fachartikels.
Laut Zusammenfassung beschrieben 80 Erwachsene mit ADHS in allen neun Situationen eine deutlich schwächere Aufmerksamkeit als gesunde Vergleichspersonen, mit ADHS-Symptomen hingen die meisten Skalen aber nur schwach zusammen. Die ELAS zeigt dir, in welchen Situationen deine Aufmerksamkeit am häufigsten abreißt. Auch die ELAS ersetzt die Diagnose durch Fachleute nicht.
ADHS-Selbsttest und ADHS-Checkliste
Offizielle ADHS-Testverfahren unterstützen vor allem Fachleute. Oft zeigen sich die Symptome aber abseits der offiziellen Verfahren.
Für einen ersten Eindruck gibt es deshalb die ADHS-Checkliste von Hirnzigartig. Sie ist kein offizielles Testverfahren. Erstellt habe ich sie als Psychologin, ADHS-Coach und ADHS-Trainerin. Ich bin Klinische Psychologin in Fachausbildung und habe selbst ADHS. Du findest darin Punkte für Kinder und für Erwachsene.
Warum solltest du trotzdem zu Fachleuten gehen?
Für eine genaue ADHS-Diagnose müssen ähnliche Störungen ausgeschlossen werden. Viele Symptome von ADHS kommen auch bei anderen psychischen Erkrankungen vor, etwa bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung, der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder bei Zwangsstörungen. Auch die Autismus-Spektrum-Störung muss abgegrenzt werden (Aslan et al., 2023). Ein Fragebogen kann das nicht auseinanderhalten.
Wie oft Fragebögen danebenliegen, hat eine Übersichtsarbeit von 2023 an 20 Studien und Testhandbüchern zu Erwachsenen ausgewertet. Ein auffälliges Ergebnis traf in klinischen Stichproben bestenfalls in 61 Prozent der Fälle zu, meist in weniger als 20 Prozent. Unauffällige Ergebnisse stimmten in mehr als 96 Prozent der Fälle. Der Schluss der Autor:innen: Fragebögen allein reichen für eine Diagnose nicht (Harrison & Edwards, 2023). Sicher ausschließen kann ein einzelner Bogen ADHS auch nicht, wie die Sensitivität der ASRS-v1.1 weiter oben zeigt.
ADHS tritt zudem häufig zusammen mit anderen Erkrankungen auf, den sogenannten Komorbiditäten. Zu den häufigsten Begleiterkrankungen gehören Angststörungen, Depressionen, Substanzabhängigkeiten, Persönlichkeitsstörungen, Zwangsstörungen und andere Störungen der neuronalen Entwicklung wie Autismus-Spektrum-Störungen oder Tic-Störungen (Aslan et al., 2023).
ADHS ist keine Modeerkrankung und keine angenehme Ausrede. ADHS ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Die deutsche S3-Leitlinie von 2018 hält fest: Erwachsene mit ADHS erreichen einen niedrigeren Ausbildungsstand, sind häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt und haben eine geringere Lebensqualität (AWMF, 2018). Welche Behandlung im Einzelfall passt, klärt das Gespräch mit Ärzt:innen.
Bleibt dein Verdacht bestehen, dann vereinbare einen Termin zur Abklärung, auch wenn ein Fragebogen unauffällig ausfällt. Die ausgefüllten Bögen kannst du mitnehmen.
Quellen
Aslan, B., Lux, S., Braun, N., Schulze, M. & Philipsen, A. (2023). ADHS im Erwachsenenalter. Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie, 24(4), 121–132. https://www.kup.at/kup/pdf/15481.pdf
AWMF (2018). Langfassung der interdisziplinären S3-Leitlinie ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. AWMF-Registernummer 028-045 (abgelaufen; eine überarbeitete Fassung 2.0 mit Stand 2026 ist über die DGPPN abrufbar). https://register.awmf.org/assets/guidelines/028-045l_S3_ADHS_2018-06-abgelaufen.pdf
Bachmann, C. J., Philipsen, A. & Hoffmann, F. (2017). ADHS in Deutschland: Trends in Diagnose und medikamentöser Therapie. Deutsches Ärzteblatt International, 114, 141–148. https://doi.org/10.3238/arztebl.2017.0141
Ballmann, C. et al. (2022). Evaluation of the German Version of the Adult Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder Self-Report Screening Scale for DSM-5 as a Screening Tool for Adult Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder in Primary Care. Frontiers in Psychology, 13, 858147. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.858147
de Zwaan, M. et al. (2012). The estimated prevalence and correlates of adult ADHD in a German community sample. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience. https://doi.org/10.1007/s00406-011-0211-9
Groen, Y. et al. (2019). A situation-specific approach to measure attention in adults with ADHD: The everyday life attention scale (ELAS). Applied Neuropsychology: Adult, 26(5), 411–440. https://doi.org/10.1080/23279095.2018.1437730
Harrison, A. G. & Edwards, M. J. (2023). The Ability of Self-Report Methods to Accurately Diagnose Attention Deficit Hyperactivity Disorder: A Systematic Review. Journal of Attention Disorders. https://doi.org/10.1177/10870547231177470
Kessler, R. C. et al. (2005). The World Health Organization adult ADHD self-report scale (ASRS): a short screening scale for use in the general population. Psychological Medicine, 35(2), 245–256. https://doi.org/10.1017/S0033291704002892
National Institute of Mental Health. Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder (ADHD). Statistics. https://www.nimh.nih.gov/health/statistics/attention-deficit-hyperactivity-disorder-adhd
Retz-Junginger, P. et al. (2003). Reliabilität und Validität der Wender-Utah-Rating-Scale-Kurzform. Der Nervenarzt. https://doi.org/10.1007/s00115-002-1447-4
Retz-Junginger, P. et al. (2007). Der Einfluss des Geschlechts auf die Selbstbeschreibung kindlicher ADHS-Symptome. Der Nervenarzt, 78, 1046–1051. https://doi.org/10.1007/s00115-006-2242-4
Rösler, M. et al. (2004). Tools for the diagnosis of attention-deficit/hyperactivity disorder in adults. Self-rating behaviour questionnaire and diagnostic checklist (Artikel auf Deutsch). Der Nervenarzt, 75, 888–895. https://doi.org/10.1007/s00115-003-1622-2
Rösler, M., Retz-Junginger, P., Retz, W. & Stieglitz, R.-D. (2008). Homburger ADHS-Skalen für Erwachsene (HASE). Hogrefe. https://www.testzentrale.de/shop/homburger-adhs-skalen-fuer-erwachsene.html
Substance Abuse and Mental Health Services Administration (2016). DSM-5 Changes: Implications for Child Serious Emotional Disturbance. Table 7, DSM-IV to DSM-5 Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder Comparison. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK519712/table/ch3.t3/
Ustun, B. et al. (2017). The World Health Organization Adult Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder Self-Report Screening Scale for DSM-5. JAMA Psychiatry, 74(5), 520–526. https://doi.org/10.1001/jamapsychiatry.2017.0298
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